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17.08.2013 - NWZ

Initiative kämpft weiter gegen Deponie

Öffentliche Einwendungen noch bis zum 13. September möglich

Bewegung kommt nun wieder in das Genehmigungsverfahren um die geplante Mineralstoffdeponie in Döhlen. Noch bis zum 13. September werden die Unterlagen zum Projekt erneut öffentlich ausgelegt – zum vierten Mal. Die erneute Auslegung wurde erforderlich, weil die Antragsteller Änderungen beim Gewerbeaufsichtsamt eingereicht haben, die als gravierend beurteilt werden.

Gemäß der amtlichen Bekanntmachung der Gemeinde Wardenburg sind insbesondere Änderungen vorgenommen worden im Hinblick auf die Verkehrsanbindung und die Kompensationsmaßnahmen. Zudem sollen Gutachten ergänzt beziehungsweise hinzugekommen sein.

Das ärgert die Bürgerinitiative Steinhöhe: „Wir fragen uns, wie lange Antragsteller und Gewerbeaufsichtsamt dieses Spielchen noch betreiben wollen. Wir werden nun zunächst genau prüfen, wie diese Änderungen aussehen, um dann gegebenenfalls erneut eine entsprechende Einwendung zu erheben. Das raten wir auch allen anderen Bürgern, die sich in irgendeiner Weise durch das Vorhaben betroffen fühlen, auch wenn sie bereits eine Einwendung eingereicht haben“, sagt der Vorsitzende der Bürgerinitiative, Rainer Beewen. „Unser Eindruck ist, dass das Gewerbeaufsichtsamt dieses Vorhaben möglichst schnell vom Tisch haben möchte, diesen Gefallen sollten wir ihnen nicht tun.“

Mit der erneuten Auslegung haben neben den Bürgern nun auch alle Träger öffentlicher Belange erneut Gelegenheit, sich zum Projekt zu äußern.

Die Bürgerinitiative Steinhöhe teilt außerdem mit, dass sie vor wenigen Wochen festgestellt habe, dass auf der gegenüberliegenden Sandabbaufläche Asbestplatten und Bauschutt illegal abgelagert worden seien. „Wir haben deshalb die Gemeinde und die Polizei informiert, die ein entsprechendes Strafverfahren eingeleitet hat“, so Rainer Beewen.

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