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18.02.2012 - NWZ

Antrag für Deponie wird erneut öffentlich ausgelegt

Verfahren Änderung durch Antragsteller

Der Termin für die neue Auslegung steht noch nicht fest. Alle bisherigen Einwendungen haben laut Gewerbeaufsichtsamt Bestand.

Es wird zwar eine erneute öffentliche Auslegung geben, aber das Antragsverfahren für die Errichtung und den Betrieb einer Deponie für mineralische Abfälle in der Sandgrube an der Krumlander Straße in den Ortsteilen Döhlen und Hengstlage wird, wenn auch mit Änderungen, fortgeführt. Das geht aus einer Mitteilung des Gewerbeaufsichtsamtes Oldenburg hervor. Die Firma Bodenkontor Steinhöhe GmbH habe einen geänderten Planfeststellungsantrag eingereicht, so das Gewerbeaufsichtsamt.

Bereits im Frühjahr 2011 lagen die Planfeststellungsunterlagen öffentlich aus. Es gab eine Flut von Einwendungen. Laut Walter Kulisch, zuständiger Abteilungsleiter für Abfalldeponien beim Gewerbeaufsichtsamt, hat die Bodenkontor Steinhöhe GmbH ihren Antrag modifiziert und ist „schon auch auf Bedenken eingegangen“, da ihr die Einwendungen vorlägen.

Die Änderungen erfordern eine erneute öffentliche Bekanntmachung und Auslegung der Planunterlagen, die laut Kulisch in Kürze in den Gemeinden Großenkneten und Wardenburg erfolgen wird. Der genaue Termin stehe noch nicht fest. Alle interessierten Bürger hätten dann die Möglichkeit, die geänderten Planunterlagen einzusehen.

Ein Teil der Änderungen betrifft laut Gewerbeaufsichtsamt die im Rahmen der früheren Bodenabbaugenehmigungen durch den Landkreis Oldenburg angeordneten Rekultivierungsmaßnahmen. Die ursprünglich vorgesehenen, umfangreichen Aufforstungen auf dem Areal nach dem Sandabbau, sollen nach den vorliegenden Planunterlagen nunmehr in den Ortschaften Achternmeer und Westerholt in der Gemeinde Wardenburg umgesetzt werden.

Aber auch andere Erschließungswege für die Deponie sind laut Walter Kulisch im neuen Antrag zu finden.

Das Gewerbeaufsichtsamt Oldenburg weist darauf hin, dass alle aufgrund der früheren Auslegungen bereits erhobenen Einwendungen und Stellungnahmen erhalten bleiben und nicht erneut vorgebracht werden müssen.

Die Deponiegegner von der Bürgerinitiative Steinhöhe wollen erst einmal genau in die neuen Unterlagen schauen, um eine Bewertung vornehmen zu können, so Vorsitzender Rainer Beewen. Gespannt ist er darauf, ob auch die bisher vorliegende Abfallliste möglicherweise vom Antragsteller modifiziert wurde.

Autor: KD/NWZ

 

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