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22.07.2011 - NWZ

Ein Loch für 1,44 Millionen Kubikmeter Abfälle?

In dieser ehemaligen Sandgrube an der Krumlander Straße im Bereich Döhlen, Hengstlage/Haschenbrok will der Antragsteller, die Bodenkontor Steinhöhe GmbH, im Verlauf von 18 Jahren 1,44 Millionen Kubikmeter Abfälle entsorgen. Gegen die geplante Mineralstoffdeponie der Klasse I gibt es massiven Widerstand aus der gesamten Bevölkerung, Vereinen, Verbänden und Politik (die NWZ  berichtete mehrfach). Die Grube sollte eigentlich laut der erteilten Abbaugenehmigung nach Beendigung des Sandabbaus mit 13 Hektar Wald renaturiert werden. Sollte stattdessen die Deponie kommen, wären Mensch und Tier durch die Einlagerung zahlreicher gefährlicher Stoffe auf dem sandigen Untergrund über Jahrzehnte hinweg vielen Gesundheitsgefahren ausgesetzt, meinen die Gegner, welche die Bürgerinitiative Steinhöhe gegründet haben. Die Initiative kämpft für die ursprünglich vorgesehene Wiederherstellung eines naturnahen Landschaftsbildes. Zuständig für das Genehmigungsverfahren ist das Gewerbeaufsichtsamt Oldenburg.

 

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