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06.07.2011 - NWZ

Kirche unterstützt die Initiative

Kampf gegen Mineralstoffdeponie – Warten auf den Erörterungstermin

Gemeinsam gegen die geplante Deponie: Die evangelisch-lutherische Kirchengemeinde Großenkneten ist Mitglied der Bürgerinitiative Steinhöhe geworden.


Die Bürgerinitiative (BI) Steinhöhe erhält bei ihrem Kampf gegen die geplante Mineralstoffdeponie an der Krumlander Straße in Döhlen jetzt auch kirchliche Unterstützung. Die evangelisch-lutherische Kirchengemeinde Großenkneten ist der Initiative beigetreten. Beschlossen wurde der Beitritt vom Gemeindekirchenrat, da die Kirche im Bereich des geplanten Deponiestandortes Ländereien hat.

Auch die Kirchengemeinde halte die Errichtung und den Betrieb der Deponie aus vielen Gründen für nicht vertretbar, so Pfarrer Dietrich Jaedicke am Dienstag bei einem ersten Informationsaustausch mit Vertretern der Initiative.

„Der Beitritt der Kirchengemeinde wird der Bürgerinitiative noch mehr Gewicht verleihen“, zeigte sich Sprecher Claus Rohde überzeugt.

„Was das eigentliche Genehmigungsverfahren angeht, so gilt es derzeit, abzuwarten“, so BI-Vorsitzender Rainer Beewen.

Nach Beendigung der öffentlichen Auslegung werde der Antragsteller im Rahmen der Planfeststellung nun Gelegenheit haben, zu den eingegangenen Einwendungen Stellung zu beziehen. Danach werde es einen Erörterungstermin mit dem Gewerbeaufsichtsamt und dem Antragsteller vor Ort geben. „Der Termin hierfür wurde aber bislang nicht mitgeteilt“, so Beewen.

Bis dahin werde die Büger­initiative weiterhin die Möglichkeiten nutzen, um politische Verantwortungsträger über die Gefahren eines solchen Deponie am geplanten Standort zu informieren, betonte Vorstandsmitglied Henning Rowold in einer Presseerklärung. Rainer Beewen hofft, weitere Bürger und Institutionen zu finden, die durch Mitgliedschaft und Spenden die Initiative unterstützen. Viele tun es schon. Weitere Informationen gibt es im Internet.

Autor: NWZ/KD

 

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