banner-neu

26.05.2011 - NWZ

FDP unterstützt Kampf gegen Deponie

Landkreis fordert Aufforstung

Die FDP-Kreisfraktion hat den Deponiegegnern in Döhlen vor Ort zugesagt, sich auch im Umweltministerium für eine Ablehnung der geplanten Abfalldeponie einzusetzen. Kurz nach dem Besuch der Fraktion und den Gesprächen mit der Bürgerinitiative hatte Fraktionsvorsitzender Ernst-August Bode bereits Kontakt zum Staatssekretär im Umweltministerium, Dr. Birkner. Dieser hat spontan sein Kommen angesagt, um sich vor Ort über die Problematik zu informieren.

Zuvor hatten die Vertreter der Bürgerinitiative, Rainer Beewen und Claus Rohde, ihre Bedenken vorgetragen. Dabei ging es insbesondere um die Belastung der Menschen und der Tier- und Pflanzenwelt durch Staub-, Lärm- und Verkehrsbeeinträchtigungen. Auch eine Grundwasserverschmutzung sei nicht auszuschließen.

Bei der Bereisung waren auch Kreisrat Carsten Harings, die Leiterin der Unteren Naturschutzbehörde, Eva-Maria Langfermann, und der Leiter des Amtes für Bodenschutz und Abfallwirtschaft, Dieter Hahn, zugegen.

Wie Ernst-August Bode der NWZ  berichtete, haben Langfermann und Hahn betont, dass die im Umweltausschuss von der Kreisverwaltung vorgetragenen und dem Gewerbeaufsichtsamt übermittelten Bedenken des Kreises noch schärfer und stringenter ausgefallen seien. Dabei wurde auch auf die Verpflichtung zur Aufforstung der wieder zu verfüllenden Sandgrube als auch auf die gravierenden Veränderungen des Landschaftsbildes durch eine zwölf Meter hohe Deponie hingewiesen.

Autor: LD/NWZ

Foto
vorheriger Artikel nächster Artikel
zurück zur Übersicht

99986

banner-unten